Fragebogen Therapeutische Beziehung (TBZI)

Fragebogen zur Selbsteinschätzung mit 18 Items

Geeignet für Erwachsene

Deutschsprachiger Fragebogen

Lizenzkosten: € 0,00 pro Abnahme

An wen richtet sich der Fragebogen Therapeutische Beziehung?

Der Fragebogen ist geeignet für Erwachsene.

Was misst der TBZI?

Mithilfe des Bogens kann die subjektive Ansicht des Patienten bezüglich der therapeutischen Beziehung z.B. direkt nach einer Therapiestunde abgefragt werden. Die therapeutische Beziehung ist eins der wichtigsten Instrumente zur Beeinflussung der Therapiemotivation und des Engagements des Patienten – und folglich des Therapieerfolgs.

Der Fragebogen kann zur Verlaufsmessung über die gesamte Therapiedauer eingesetzt werden. Er lässt sich auch gut mit Testverfahren zum Outcome der Therapie wie der Clinical Outcomes in Routine Evaluation (CORE) oder dem Ergebnisfragebogen (EB-45) kombinieren.

Wie ist der TBZI aufgebaut?

Der Fragebogen besteht aus 18 Items zur Selbstauskunft durch den Patienten. Die Antwortskala der Items ist jeweils 7-stufig: (1) überhaupt nicht – (2) nein – (3) eher nicht – (4) weder noch – (5) eher ja – (6) ja – (7) ja ganz genau. Aus den Items werden vier Subtests gebildet: 1. Arbeitsbeziehung, 2. Kompetenz des Therapeuten, 3. Akzeptanz durch den Therapeuten, 4. Konsens hinsichtlich Prozess und Therapieziele. Daraus entstehen vier Subskalenwerte und ein Skalengesamtwert, welcher schließlich die therapeutische Beziehung bewertet.

Wie erfolgt die TBZI Auswertung?

Die vier Subskalen besitzen eine interne Konsistenz zwischen .72-.92 und der Skalengesamtwert eine zwischen 89-.93 (akzeptabel bis exzellent). Die einzelnen Faktoren entsprechen den in der Literatur diskutierten Strukturkomponenten der therapeutischen Beziehung.

Informationen über den Fragebogen

© Schulte, D.

Schulte, D. & Eifert, G.H. (2002). What to do when manuals fail? The dual model of psychotherapy. Clinical Psychology: Science and Practice. 9, (3), 312-328.

Willutzki, U., Teismann, T., Koban, C., & Dymel, W. (2009). Veränderungen interpersoneller Probleme in der Psychotherapie sozialer Ängste. Die Rolle des Therapieprozesses. Zeitschrift für Klinische Psychologie und Psychotherapie, 38 (1), 52-60.