Inhalt des Fragebogens
ZielgruppeErwachsene
AnwendungMithilfe des Bogens kann die subjektive Ansicht des Patienten bezüglich der therapeutischen Beziehung z.B. direkt nach einer Therapiestunde abgefragt werden. Die therapeutische Beziehung ist eins der wichtigsten Instrumente zur Beeinflussung der Therapiemotivation und des Engagements des Patienten – und folglich des Therapieerfolgs.
AufbauDer Fragebogen besteht aus 18 Items zur Selbstauskunft durch den Patienten. Die Antwortskala der Items ist jeweils 7-stufig: (1) überhaupt nicht – (2) nein – (3) eher nicht – (4) weder noch – (5) eher ja – (6) ja – (7) ja ganz genau. Aus den Items werden vier Subtests gebildet: 1. Arbeitsbeziehung, 2. Kompetenz des Therapeuten, 3. Akzeptanz durch den Therapeuten, 4. Konsens hinsichtlich Prozess und Therapieziele. Daraus entstehen vier Subskalenwerte und ein Skalengesamtwert, welcher schließlich die therapeutische Beziehung bewertet.
Psychometrische Eigenschaften
Reliabilität & ValiditätDie vier Subskalen besitzen eine interne Konsistenz zwischen .72-.92 und der Skalengesamtwert eine zwischen 89-.93 (akzeptabel bis exzellent). Die einzelnen Faktoren entsprechen den in der Literatur diskutierten Strukturkomponenten der therapeutischen Beziehung.
Literatur und Copyright

Copyright:

Schulte, D.

Literatur:

Schulte, D. & Eifert, G.H. (2002). What to do when manuals fail? The dual model of psychotherapy. Clinical Psychology: Science and Practice. 9, (3), 312-328.

Willutzki, U., Teismann, T., Koban, C., & Dymel, W. (2009). Veränderungen interpersoneller Probleme in der Psychotherapie sozialer Ängste. Die Rolle des Therapieprozesses. Zeitschrift für Klinische Psychologie und Psychotherapie, 38 (1), 52-60.

Lizenzkosten

€ 0,00