Inhalt des Fragebogens
ZielgruppeErwachsene
AnwendungStress wird als Alarmreaktion des Körpers verstanden; eine wahrgenommene Gefahr oder Bedrohung löst zahlreiche körperliche Reaktionen aus, darunter die Ausschüttung von Stresshormonen. Insbesondere langanhaltender Stress kann sich negativ auf die Gesundheit auswirken und unter anderem zu Depressionen (Burnout) führen. Als modernes Verfahren berücksichtigt das SCI, dass das Ausmaß der erlebten Belastung maßgeblich durch die subjektive Einschätzung bestimmt wird – unabhängig davon, ob ein negatives Ereignis wirklich eingetreten ist. Stress entsteht vor allem dann, wenn Situationen individuell als unsicher, bedrohlich oder hoffnungslos eingeschätzt werden. Das SCI misst die aktuelle Belastung durch Stress, die körperlichen und psychischen Folgeerscheinungen (Stresssymptome) sowie den Umgang mit Stress (Coping).
AufbauDas SCI umfasst mit insgesamt 54 Items und einer vierstufigen Likert-Skala (trifft gar nicht zu (1) bis trifft genau zu (4)) folgende psychometrische Skalen:

– Stress durch Unsicherheit
– Stress durch Überforderung
– Stress durch Verlust und tatsächlich eingetretene negative Ereignisse
– Körperliche und psychische Stresssymptome

– Strategien im Umgang mit Stress (Coping):
• Positives Denken
• Aktive Stressbewältigung
• Soziale Unterstützung
• Halt im Glauben
• Alkohol- und Zigarettenkonsum

Psychometrische Eigenschaften
Reliabilität & ValiditätDie Skalen zeigen eine hohe Reliabilität von .69 bis .88 auf und die fünf unterschiedlichen Coping-Strategien eine hohe faktorielle Validität.
Literatur und Copyright

Copyright: © 2012 Satow, L.

Literatur:

Bühner, M. (2010). Einführung in die Test- und Fragebogenkonstruktion. Pearson Studium.

Carver, C. S. (1997). You want to measure coping but your protocol’s too long: Consider the Brief

COPE. International Journal of Behavioral Medicine, 4, 92-100.

Garland, R. (1991) The Mid-Point on a Rating Scale: Is it Desirable? Marketing Bulletin, 1991, 2, 66-70,

Research Note 3.

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