Inhalt des Fragebogens
ZielgruppeErwachsene
ZielDie Schüchternheits- und Geselligkeitsskalen für Erwachsene (SGSE) helfen bei der differenzierten Erfassung von Schüchternheit und Geselligkeit von Erwachsenen. Beispielsweise können sie Schüchternheit von Ungeselligkeit trennen.
AufbauDer Fragebogen besteht aus den zwei Skalen Schüchternheit und Geselligkeit, die mit jeweils fünf Items erfasst werden. Die Beantwortung der Items erfolgt auf einer fünfstufigen Likertskala, die mit den Polen „gar nicht“ bis „völlig“ verankert sind.
StichwörterGeselligkeit, Schüchternheit, Hemmung
Psychometrische Eigenschaften
ReliabilitätDie interne Konsistenz nach Cronbachs Alpha ergab für Schüchternheit
.80 und für Geselligkeit .70.
ValiditätEs zeigten sich negative Zusammenhänge zwischen den beiden Subskalen und den beiden NEO-FFI-Skalen Neurotizismus-Geselligkeit und Verträglichkeit-Schüchternheit, was eine divergente Validität aufzeigt. Ebenfalls konnten positive Korrelationen zwischen Neurotizismus und Schüchternheit sowie Verträglichkeit und Geselligkeit festgestellt werden, was auf die konvergente Validität des Fragebogens hindeutet.
Literatur und Copyright

© Prof. Dr. Jens B. Asendorpf, Institut für Psychologie, Humboldt-Universität zu Berlin, Oranienburger Straße 18, D-10178 Berlin.

Asendorpf, J.B. & Wilpers, S. (1998). Personality effects on social relationships. Journal of Personality and Social Psychology, 74, 1531-1544.

Asendorpf, J. B. (1997). Schüchternheits- und Geselligkeitsskalen für Erwachsene. Berlin: Humboldt-Universität, Institut für Psychologie.

Asendorpf, J. B. (1989). Soziale Gehemmtheit und ihre Entwicklung. Berlin: Springer.

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