Schüchternheits- und Geselligkeitsskalen für Erwachsene (SGSE)

Fragebogen zur Selbsteinschätzung mit 10 Items

Geeignet für Erwachsene

Deutschsprachiger Fragebogen

Lizenzkosten: € 0,00 pro Abnahme

An wen richtet sich die Schüchternheits- und Geselligkeitsskalen?

Der Fragebogen ist geeignet für Erwachsene.

Was misst die SGSE?

Die Schüchternheits- und Geselligkeitsskalen für Erwachsene (SGSE) helfen bei der differenzierten Erfassung von Schüchternheit und Geselligkeit von Erwachsenen. Beispielsweise können sie Schüchternheit von Ungeselligkeit trennen.

Wie ist die SGSE aufgebaut?

Der Fragebogen besteht aus den zwei Skalen Schüchternheit und Geselligkeit, die mit jeweils fünf Items erfasst werden. Die Beantwortung der Items erfolgt auf einer fünfstufigen Likertskala, die mit den Polen „gar nicht“ bis „völlig“ verankert sind.

Wie erfolgt die SGSE Auswertung?

Die interne Konsistenz nach Cronbachs Alpha ergab für Schüchternheit .80 und für Geselligkeit .70.

Es zeigten sich negative Zusammenhänge zwischen den beiden Subskalen und den beiden NEO-FFI-Skalen Neurotizismus-Geselligkeit und Verträglichkeit-Schüchternheit, was eine divergente Validität aufzeigt. Ebenfalls konnten positive Korrelationen zwischen Neurotizismus und Schüchternheit sowie Verträglichkeit und Geselligkeit festgestellt werden, was auf die konvergente Validität des Fragebogens hindeutet.

Informationen über den Fragebogen

© Prof. Dr. Jens B. Asendorpf, Institut für Psychologie, Humboldt-Universität zu Berlin, Oranienburger Straße 18, D-10178 Berlin.

Asendorpf, J.B. & Wilpers, S. (1998). Personality effects on social relationships. Journal of Personality and Social Psychology, 74, 1531-1544.

Asendorpf, J. B. (1997). Schüchternheits- und Geselligkeitsskalen für Erwachsene. Berlin: Humboldt-Universität, Institut für Psychologie.

Asendorpf, J. B. (1989). Soziale Gehemmtheit und ihre Entwicklung. Berlin: Springer.