Chronic Pain Acceptance Questionnaire (CPAQ-D)

Fragebogen zur Selbsteinschätzung mit 20 Items

Geeignet für Erwachsene

Deutschsprachiger Fragebogen

Lizenzkosten: € 0,00 pro Abnahme

An wen richtet sich der Chronic Pain Acceptance Questionnaire?

Der Fragebogen ist geeignet für Erwachsene mit chronischen Schmerzproblemen.

Was misst der CPAQ-D?

Der CPAQ-D kann in Forschung und klinischer Praxis eingesetzt werden, um Hinweise auf dysfunktionale schmerzbezogene Kognitionen und Bewältigungsstile zu gewinnen.

Der Verlauf chronischer Schmerzprobleme wird nur sehr eingeschränkt durch die Effektivität medizinischer Behandlungsmaßnahmen, aber wesentlich durch schmerzbezogene Kognitionen und Bewältigungsstile bestimmt.

Zur weiteren Exploration der Wahrnehmung und Verarbeitung des chronischen Schmerzes kann auch der Pain Disability Index (PDI) eingesetzt werden.

Wie ist der CPAQ-D aufgebaut?

Der CPAQ-D enthält 20 Items, sich auf den Umgang mit bzw. die Bewertung von chronischen Schmerzen beziehen und von Patienten auf einer siebenstufigen Häufigkeitsskala von 0 = „nie“ bis 6 = „immer“ zu beurteilen sind. 18 der 20 Items werden zu den zwei Subskalen Aktivitätsbereitschaft und Schmerzbereitschaft zusammengefasst.

Wie erfolgt die CPAQ Auswertung?

Die interne Konsistenz (Cronbachs Alpha) der beiden Subskalen beträgt jeweils Alpha = .84, die der aus 18 Items bestehenden Gesamtskala Alpha = .87

Für die Subskalen und den Gesamtwert des CPAQ-D fanden sich moderate bis hohe negative Korrelationen zu Konzepten, wie Depression, Angst und katastrophisierendes Coping. Keine oder nur gerine Korrelationen wurden mit andere Schmerzmaßen gefunden, wie Schmerzintensität oder Schmerzdauer. Genaueres ist in Nilges, Köster & Schmidt (2007) nachzulesen.

Es liegen Prozentrangnormen (10., 25., 50., 75., 90. Prozentrang) vor.

Informationen über den Fragebogen

© Nilges, P., Köster, B. & Schmidt, C.O.

Nilges, P., Köster, B. & Schmidt, C.O. (2007). Schmerzakzeptanz – Konzept und Überprüfung einer deutschen Fassung des Chronic Pain Acceptance Questionnaire. Der Schmerz, 21 (1), 57-67.

McCracken, L.M. (1998). Learning to live with the pain: acceptance of pain predicts adjustment in persons with chronic pain. Pain, 74, 21-27.

McCracken, L.M., Vowles, K.E. & Eccleston, C. (2004). Acceptance of chronic pain: component analysis and a revised assessment method. Pain, 107, 159-166.

Turk, D.C. & Okifuji, A. (2002). Psychological factors in chronic pain: evolution and revolution. Journal of Consulting and Clinical Psychology, 70, 678-690.