Inhalt des Fragebogens
ZielgruppeErwachsene
AnwendungDer FFT dient der Erfassung und Unterscheidung von abhängigem und nicht abhängigem Trinken. Dabei wird Alkoholabhängigkeit genau so wie Alkoholabusus im Vorfeld von Alkoholabhängigkeit bzw. eine große subjektive Wirkung des Alkohols als Risikoeigenschaft identifiziert. Die Items sind dabei so formuliert, dass sie vor allem auf positive Erfahrungen mit Alkoholkonsum eingehen und werden daher von Befragten sehr gut akzeptiert. Der FFT kann bei der Diagnostik von Alkoholabhängigkeit verwendet werden, ist aber, nicht wie andere Alkoholismustests nur auf die Diagnostik der Abhängigkeit zugespitzt, sondern erfasst psychische Wirkung und soziale Funktion des Alkohol und kann deshalb auch bei normal Trinkenden und Risikoprobanden eingesetzt werden.
AufbauDie insgesamt 93 Items des FFT erfassen das funktionale Trinken auf insgesamt fünf Skalen: Exzitative Wirkung des Alkohols, psychopharmakologische Wirkung des Alkohols, soziodynamische Funktion des Trinkens, normausnutzendes Hintergrundstrinken und subjektiv erlebte Symptome der psychischen und physischen Alkoholabhängigkeit. Die Antwortkategorien für die Items sind vierstufig von „trifft überhaupt nicht zu“ bis „trifft voll zu“.
Psychometrische Eigenschaften
ReliabilitätIn diversen Stichproben mit gesamt N › 300 wurden die Reliabilitäten der diversen Skalen ermittelt, sie ergaben hervorragende Werte. Dabei zeigt Skala 4: Normausnutzendes Hintergrundstrinken in einer Stichprobe mit einem Cronbach’s Alpha von 0.83 den niedrigsten Wert. In einer anderen Stichprobe liegen alle Cronbach’s Alpha Werte zwischen 0.89 und 0.96 und Split-Half Werte zwischen 0.86 und 0.95.
ValiditätIn allen Skalen sind die Mittelwertunterschiede zwischen der Stichprobe der Alkoholabhängigen und der normal Trinkenden hochsignifikant (p ‹ 0,000). Weitere Untersuchungen ergaben, dass rund 95% der Probanden korrekt klassifiziert wurde (mit allen Skalen) und Alter ein großer Faktor sein kann. Der Mittelwert sinkt statistisch signifikant mit steigendem Alter der Befragten. Insgesamt erzielte der FFT hervorragende Ergebnisse.
NormenDie Normierung des FFT erfolgte anhand zweier Stichproben. Ein Stichprobe mit abstinenten alkoholabhängigen Probanden (N = 244) und eine Stichprobe von Probanden mit normalen Alkoholkonsum (N = 95). Da vornehmlich die Wirkung und Funktion des Alkohols bei Abhängigkeit und Missbrauch erfasst wird, ist es ratsamer, die Stichprobe der Alkoholabhängigen zur Normierung zu verwenden.
Literatur und Copyright
Manual

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